30.05.2018 um 19:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

50 Jahre 68 – „1968 und die Folgen“

50 Jahre 68 – „1968 und die Folgen“

„1968 und die Folgen“

Internationale Podiumsdebatte

Mittwoch, 30. Mai 2018 Ÿ
19:00 Uhr

Abtei Neumünster Ÿ

In französischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung

Eintritt: 10 € / 5 € / 1,50 €

Tickets: www.neimënster.lu

 

„1968 und die Folgen“: Unter diesem Titel diskutieren die Zeithistorikerinnen Emmanuelle Loyer (Sciences Po Paris) und Ingrid Gilcher-Holtey (Universität Bielefeld) gemeinsam mit dem luxemburgischen Journalisten Romain Leick („Der Spiegel“) die Bedeutung der internationalen 68er Bewegungen in ihrer Zeit, betrachten aber auch deren Nachwirkungen.

 

Emmanuelle Loyer ist eine französische Historikerin. Sie hat an der ENS (Ecole normale supérieure) in Fontenay-Saint-Cloud studiert, erhielt die Agrégation für Geschichte und ist Professorin für Zeitgeschichte an der Ecole Sciences Po Paris. Für ihre Biographie über Claude Lévi-Strauss (Flammarion, 2015 & Suhrkamp, 2017) wurde sie 2015 mit dem Prix Fémina essai ausgezeichnet.

Ingrid Gilcher-Holtey ist eine deutsche Zeithistorikerin. Nach ihrer Promotion über Karl Kautsky in Heidelberg (erschienen im Siedler Verlag, 1986) und einer Habilitation in Freiburg über den französischen Mai 1968 (erschienen im Suhrkamp Verlag, 1995) ging sie an die Universität Bielefeld, wo sie seit 1994 Professorin für Zeitgeschichte ist.

Romain Leick ist ein luxemburgischer Journalist. Er arbeitete viele Jahre als Frankreich-Korrespondent für den „Spiegel“ und schrieb zahlreiche Reportagen für dessen Kulturressort, das er früher auch geleitet hat. Heute lebt er als freier Journalist in Hamburg.

 

Prof. Dr. Ingrid Gilcher-Holtey war vor Kurzem zu Gast bei der Sendung Funkhausgespräche des WDR 5. Dort hat sie an einer Diskussionsrunde zum Thema „Die überlebte Revolution? – 50 Jahre 68“ teilgenommen.

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

Mit der Unterstützung von neimënster und dem Tageblatt

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